Vorbereitung

Anreise

Die erste Frage die sich uns gestellt hat, war die Frage nach der Anreise! Zwei Möglichkeiten taten sich auf. Erstens über den Landweg durch Polen nach Litauen. Zweitens über den Seeweg von Kiel aus nach Klaipeda in Litauen. Polen wollten wir eigentlich schon immer mal bereisen. So war der erste Plan, die Anreise über Polen schön an der Ostseeküste entlang zu gestalten. Als dann klar war, was es alles im Baltikum zu bereisen gibt, haben wir diese Idee aufgrund unseres Reisezeitbudget verworfen. Die zweite Idee war dann quer durch Polen über Warschau u.s.w die Anreise zu gestalten. Aber auch dafür wären min. vier Tage für die An- und Abreise einzuplanen gewesen. Mal von dem „Fahrvergnügen“ ganz abgesehen. Also wurde der „Seeweg“ ernsthaft in Erwägung gezogen. Die An- und Abreise mit einer Fähre hat uns in den letzten beiden Jahren ja bereits auf unseren Reisen begleitet. Die Fährpreise, die sich dann andeuteten waren allerdings von anderer „Qualität“. Aber dennoch, wir haben gebucht und werden somit von Kiel nach Klaipeda in „nur“ 23 h reisen.

Reiseführer, Karten und Co

Als ADAC-Mitglied haben wir zuerst einmal ein Reiseset für das Baltikum bestellt. U. a. die Übersichtskarte war für die Vorbereitung der groben Reiserute hilfreich. Einen detaillierten Autoatlas für das Baltikum gibt es leider nicht. Aber sehr gute Karten ( detailliert und aktuell) für die einzelnen Länder haben wir im Reise Know How Verlag gefunden. Auch der Reiseführer kam vom Reise Know How Verlag. Bei der Auswahl der Karten vor allem der Maßstab, die Aktualität und die Qualität des Papiers wichtig. Es gibt Karten die auf dem ersten Blick interessant erscheinen aber z. T. recht alt sind. Aber Karten alleine werden wir nicht zur Orientierung dabei haben. Unser TomTom und ein Garmin 60 CSX werden uns begleiten. Lezteres werden mit OSM Karten betreiben. Die versprechen einen hohen Detaillierungsgrad und Aktualität. Den ein oder anderen Cache werden sicher auch mit Hilfe des Garmin aufspüren 🙂

Planung1

Reisegefährten

Nein, wir haben nicht vor uns von Hobbits begleiten zu lassen 🙂   Hier geht es eher um die Frage womit wir uns fortbewegen und wie wir wohnen werden. Unser Zeltanhänger wird uns zum Transport und als Schlaf- und Wohnstätte dienen. Und da wir nur über ein Auto mit Anhängerkupplung verfügen, ist die Frage nach dem Zugfahrzeug auch nicht schwierig. Unser Terracan wird uns sicher wie gewohnt überall da hin bringen wo wir hin wollen.

Unser Reisegespann

Unser Reisegespann

An einem der letzten langen Wochenenden haben wir unseren Zeltanhänger das erste mal richtig testen können. Da wir nicht wirklich mit dem Schlafkomfort auf der Plattform zufrieden waren, werden wir noch ein Froli-Bettsystem nachrüsten. Positiv hat uns das Vordach des Zeltes überrascht. Da wir den kompletten Zusatzraum nicht mitnehmen wollen aber auf ein Dach vor dem Zelt nicht verzichten möchten, haben wir das Dach ohne die Seitenwände mal aufgebaut. Sehr stabil und perfekt an das Zelt angebunden, werden wir das Vordach als Sonnensegel und Regenschutz bestimmt oft nutzen. Auch der Auf- und Abbau, die Platzverhältnisse und Qualität des Zeltes sind sehr positiv. Wir freuen uns und sind sicher, gut gerüstet zu sein.

3 Kommentare zu Vorbereitung

  1. Ina sagt:

    Ich wünsche euch einen eindrucksvollen Urlaub.
    Viel Spaß und passt auf euch auf !!!!!!!

  2. Simone sagt:

    Bin gespannt auf Eure Eindrücke, die ihr dort gewinnt und hoffe, dass ihr nicht enttäuscht werdet. Super individuelles Reiseziel! Viel Erfolg noch und liebe Grüße.
    Simone

  3. Ina sagt:

    Sehr, sehr schön !!!!!
    Hoffentlich geht es bald weiter mit der Vorberichterstattung

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