Letzter Sonnenschein in Klaipeda (17. August)

Heute Vormittag sind wir in das ca 30 km entfernte Klaipeda, den Start- und Rückkehrpunkt unserer diesjährigen Reise gefahren. Nachdem wir ein wenig in Klaipeda spazieren gegangen sind, hat uns die Sonne und der Ostseestrand noch einmal eingeladen zu faulenzen. Was wir auch ausgiebig getan haben. Vom Strand aus konnten wir unsere Fähre beim Einlaufen in den Hafen von Klaipeda beobachten. Jetzt wird das Auto noch getankt und ein paar Kleinigkeiten für die Überfahrten eingekauft. Wow, zwei wirklich aufregende Wochen liegen hinter uns. Wir waren bestimmt nicht das letzte Mal im Baltikum!

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Relaxen am Strand von Palanga (16. August)

Der Tag heute hat sich nicht wirklich vom gestrigen Tag unterschieden. Wir sind ein wenig mit den Fahrrädern an der Küste entlang gefahren und haben es uns im Park und am Strand gemütlich gemacht.

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Mit dem Fahrrad nach Palanga (15. August)

Nach dem Frühstück haben wir uns 2 Fahrräder an der Rezeption geliehen und sind über den direkt am Campingplatz vorbei führenden Radweg in Richtung Palanga aufgebrochen. Der Radweg führt durch einen wunderschönen Kiefernwald und gibt immer wieder den Blick auf die Ostsee frei.In Palanga, einem Badeort, ist eine Menge los. Am Anfang der Promenade kann man einen unglaublich schönen Park besichtigen. Die gut 100 ha große Anlage ist aus dem 19. Jahrhundert und wurde durch einen privaten Einwohner, auch für die Öffentlichkeit angelegt. Da heute auch in Litauen Feiertag ist (Mariä Himmelfahrt) ist einiges los im Park.Die Promenade ist autofrei und bietet einige unterschiedliche Möglichkeiten zur Einkehr. Wir haben uns spontan für einen Cappuccino in der coole Lounchbar Kanpai mit chilliger Musik entschieden.Weiter geht es bis über die belebte Promenade hinaus in den eher ruhigeren Teil. Etwa alle 1000m bietet sich die Möglichkeit über einen Zugang (meist ein sandiger Weg) an den Strand zu gehen. Irgendwann entscheiden auch wir uns dazu und verbringen gut 1 1/2 h am herrlichen Ostseestrand.Zurück geht es zum Campingplatz. Aber erst kehren wir für einen Nachmittags-Snack noch einmal in die coole Bar und essen lecker marokkanisches Fastfood.Kurz vor dem Ende unseres Ausflugs überkommt uns das Bedürfnis noch einmal an den Strand zu gehen und die späte Nachmittagssonne zu genießen.Den Abend beschließen wir mit Grillwürstchen, Omelett, Tomatensalat und einer Flasche Rotwein ?

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Die Kurischen Nehrung (14. August)

Die Nacht war kurz auf unserem provisorischen Stellplatz. Wir sind sehr spät angekommen und der Campingplatz in Nida war komplett ausgebucht. Wir haben dann die Nacht vorne am Parkplatz verbracht und sind um 7:30 in Richtung Ort aufgebrochen um zu frühstücken. Mit Brötchen und Kaffee haben wir dann idyllisch den Tag am Hafen eingeläutet.

Die große Parnidden Düne liegt unweit von Nida entfernt. Wir haben uns östlich über einen Wanderwege auf den Weg hoch auf die Düne gemacht. Man sollte strengstens auf den ausgezeichneten Wegen bleiben, den das Naturschutzgebiet ist sehr empfindlich und Spuren abseits der Wege sind lange sichtbar. Belohnt wurden wir mit einer tollen Aussicht auf das Haff und den russischen Teil der Närung.

Über das Haff hinweg nach Klaipeda schauend konnten wir sogar eine Windrose entdecken.

Von Nida aus sind wir dann bis kurz vor Preila gefahren. Dort sind wir für gut 2 Stunden an den Strand gegangen und haben die Sonne an diesem schier unentlichen Strand genossen.

In Preila selber gibt es ein wunderschön gelegenes Restaurant mit tollen Blick auf das Haff und leckerem Essen. Die kalte Rotebeete Suppe ist übrigens eine litauische Spezialität die mit heißen Kartoffeln serviert wird.

Den Nachtisch haben wir uns dann aber an der wunderschönen Promenade von Juodkrante geholt und sind anschließend zurück aufs Festland nach Palanga gefahren. Hier werden wir die nächsten zwei Tage bleiben.

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Zurück nach Litauen(13. August)

Wir sind früh in Tallinn aufgebrochen und haben uns auf den Rückweg zur Kurischen Nerung gemacht. Da das Wetter in Litauen mit Abstand am besten sein sollte, haben wir die gut 650 km gen Süden an einem Tag auf uns genommen. Also gibt es heute nicht wirklich viel zu berichten. Das berictenswerte ist sicher unser Zwischenstopp 17 km südlich von Siauliai am Berg der Kreuze. Der Berg der Kreuze ist eins der wichtigsten Nationaldenkmäler Litauens. Der Ursprung geht auf den Anfang des 19. Jahrhunderts zurück. Wenn man vor Ort ist, bekommt man deutlich die Bedeutung dieses Ortes beim Lesen der Schriften an und auf den Kreuzen zu spüren

Gegen 21:30 haben wir schließlich Nida, ganz am westlichen Ende des litauischen Teils der Nehrung erreicht.

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Do svidaniya St. Petersburg (12. August)

Zuerst: St. Petersburg ist auf jeden Fall eine Reise wert. Am Anfang ist man erst einmal erschlagen von der Dynamik, Hektik und den vielen Menschen dieser Stadt. Immerhin leben hier 6 Millionen Menschen und dazu kommen die vielen, vielen Touristen aus der ganzen Welt. Dazu kommt dann noch, dass wir die Buchstaben nicht lesen können und das Internet auch nicht nutzen können. Es gibt zwar überall WiFi aber meist muss man sich da kurz anmelden. Das geht dann nicht, weil man nicht kapiert, wo man klicken soll. Deshalb laufen die meisten Touristen auch in ihrer festen Reisgruppen rum. Wir haben uns am 2 Tag dann doch eine russische SIM Karte gekauft, was ebenfalls total einfach geht. Eigentlich haben wir uns doch schnell aklimatisiert und uns zu recht gefunden. Dabei hat uns der erste Guide Peter mit seinen Tipps zum Metro und Taxi Fahren sehr geholfen. Die nächsten Tage war dann alles kein Problem mehr. Auch sind die meisten Russen nur auf den ersten Blick muffelig. ?? Die Sehenswürdigkeiten sind einfach bombastisch. Alles ist größer, goldener und einfach immer etwas mehr als man es sonst aus Europa kennt. Toll ist die Kaffee- und Restaurantkultur. An jeder Ecke kann man bestens zubereiteten Kaffee trinken und dazu allerlei Leckereien essen. Für unsere Verhältnisse auch zu sehr günstigen Preisen. Uns hat es sehr gut gefallen hier. Spasibo St. Petersburg und do svidaniya.

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St. Petersburg im Umland (11. August)

Gestern erreichte uns die Nachricht, dass unsere Führung im Katharinenpalast auf 10:00 vorverlegt wurde. Als Entschuldigung würde man uns aber ein Taxi zum Hotel schicken. Dazu muss man wissen, dass der Palast ca. 35 km außerhalb von St. Petersburg liegt. Na prima, da brauchten wir das Taxi nicht selbst zu bezahlen. Diesmal war der gebuchte Guide (Olga) dann auch da. Ohne Führung kommt man in den Palast auch nicht rein. Wir würden also durch die repräsentativen Räume des Palastes geführt und Olga versorgte uns mit ihrem russischen Englisch mit jeder Menge Informationen. Die Räume sind wirklich beeindruckend. Da wurde nicht gekleckert sondern geprotzt. Aber schön ist es trotzdem. Das Highlight ist natürlich das Bernsteinzimmer. Davon gibt es aber kein Foto. Fotografieren ist verboten und man wird strengstens überwacht. Nach dem Rundgang im Katherinenpalast wollten wir unbedingt noch den Garten von Schloss Peterhof sehen. Da dieser aber weitere 25 km entfernt ist, haben wir wieder ein Taxi genommen. Das ist so billig hier. Die Fahrt hat gerade mal ca. 15 Euro gekostet. Die Gärten vom Peterhof sind ne Sache für sich. Riesengroß und mit ganz vielen Wasserspielen. Was noch zu erwähnen ist : Es sind wahnsinnig viele Reisgruppen, meist Asiaten, unterwegs. Man muss überall anstehen und immer sind fremde Leute mit auf den Fotos. ? Aber so ist das nun mal zur Hauptreisezeit. Zurück nach St. Petersburg ging es dann mit dem Schnellboot. Das war vergleichsweise teuer aber trotzdem lohnend, weil man durch den Hafen mit den Industrieanlagen und Werften fährt. Auch haben wir 2 U-Boote und einige Kreuzfahrtschiffe gesehen. Dinner gab es in einem aserbaidschanischen Restaurant mit Tee und Lamm. Köstlich! Zu guter Letzt waren wir noch in der Bloody Mary Bar gegenüber unseres Hotels zu 2 Wodka.

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St. Petersburg auf Schusters Rappen (10. August)

Uns tun die Füße weh!!

Heute sind wir trotz Nutzung eines Taxis und der U-Bahn gefühlt einmal komplett durch die Stadt gelaufen. Aber der Reihe nach.

Gestartet sind wir mit einem kleinen Spaziergang Richtung Newa um ein nettes Café für unser Frühstück zu finden. Was uns auch heute wieder gelungen ist.

Anschließend sind wir zurück zur Blutkirche die noch nicht geöffnet hatte. Wie alle Orthodoxen Kirchen ist die Blutkirche von innen sehr prunkvoll und ohne jegliche Bestuhlung. Zu Gott zu sprechen soll halt harte Arbeit sein!

Dann sind wir mit dem Taxi in Richtung Peter und Paul Festung gefahren in der sich auch die gleichnamige Kathedrale befindet. Was für ein Trip! Wir hatten das Taxi über einen russischen Fahrdienst ähnlich Uber geordert. Man sieht online die Route vom Start bis zum Ziel. Der Fahrer schien seinen Führerschein vorgestern gemacht zu haben und seit gestern in St. Petersburg zu arbeiten. Der hat fast nichts auf die Reihe bekommen und war mit dem Verkehr, dem Navi und uns die kein Russisch sprechen total überfordert. Am Ende sind wir u. a. wegen Straßensperrungen in der Nähe unseres Ziels ausgestiegen und den Rest zu Fuß gegangen. Eine echt coole Nummer mit dem Taxi.

Die Festung Peter und Paul beherbergt neben der Kathedrale noch viele weitere Gebäude mit ganz unterschiedlichen Ausstellungen. Das Gelände bzw. die Festung ist riesen groß und aus den 16. Jahrhundert. Wir haben uns u. a. eine Ausstellung zum Thema Raketen und Raumfahrt angesehen. Draußen stand die Büste von Juri Gagarin und die Raumkapsel mit der er als erster Mensch im All die Rückkehr zur Erde bestritten hat. Beeindruckend wieviel Mut die Kosmonauten damals hatten.

Bevor wir in die Kathedrale gegangen sind haben wir dem Gefängnis in dem sehr viele Bolschewiki eingesperrt wurden einen Besuch abgestattet. In Einzelhaft mit extra schallisolierten Wänden wurden die politischen Gegner festgehalten und jeglicher Rechte beraubt.

Zum Schluss sind wir dann in die Kathedrale, in der die Zahrenfamilie heute beigesetzt ist gegangen. Katharina die Große, Tochter von Peter dem Großen und einige mehr sind hier beigesetzt.

Nach einer kleinen Stärkung ging es dann weiter der Newa entlang zum Panzerkreutzer Aurora. Dieser spielte in der Oktoberrevolution eine wichtige Rolle, weil er mit einer Platzpatronen aus einer seiner Kanonen den Startschuss zur Eroberung des Winterpalastes gab.

Eigentlich wollten wir den Abend wieder mit einem local Guide verbringen. Doch der hat uns leider sitzen gelassen und so sind wir alleine den Newski Prospekt runter zum Shoppen und Bierchen trinken.

Unser Abendessen haben wir direkt gegenüber unserem Hote in der Bloody Mary Bar eingenommen. Nebst 2 Wodka mit Gurke ?

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St. Petersburg mit local Guide (9. August)

Wärend ich hier schreibe warten wir in einem Georgischen Restaurant auf unser wohlverdientes Abendessen. Wir sind früh aufgestanden und gleich los um unser erstes Breakfast irgendwo in der Nähe zu finden. Anschließend sind wir quer durch die Stadt gelaufen zu unserem Treffpunkt mit dem Guide. Peter haben wir über TripAdvisor gefunden. Wie auch unser Guide in Vilnius, eine wirklich gute Wahl über diese Quelle zu suchen. Wir sind nicht zu den typischen Tourizielen gegangen sondern an einige kleine aber sehr interessante Orte. Wir sind Tram und U-Bahn gefahren, was im Prinzip einfach ist aber mangels Sprachkenntnisse einer kleinen Erklärung bedarf. Nach gut 4 Stunden sind wir dann auf eigene Faust los. Wow! Es gibt so viele interessante Gebäude und Monumente hier, die sich einem aber nicht gleich mangels Sprachkenntnisse erschließen. Mit dem Ausflugsschiff sind wir gut 1 Stunde über die Kanäle quer durch die Stadt. Auch hier sieht man viele interessante Dinge, die allerdings auch nur auf Russisch erklärt wurden. Ein Höhepunkt heute war dann noch der Winterpalast, die Eremitage. Wenn man alle Räume durchlaufen wollte käme man auf gut 24 km! Wir haben uns mit 2 Stunden zufrieden gegeben. Die Palasträume an sich sind schon sehr beeindruckend. Aber es gibt auch unglaublich viele Kunstschätze aus aller Welt zu bestaunen. So das Essen ist da. Mit Georgischen Bier. Prost!

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Mit dem Bus von Tallinn nach St. Petersburg (08. August)

Der Plan war 4:30 aufzustehen und mit dem bestellten Taxi um 5:00 zum Busbahnhof zu fahren. Doch leider hat das Taxi den Einsatz verpasst!!

Als wir dann um 5:15 den quasi vor Freude sprühenden Campingplatzbesitzer aus dem Bett geklingelt hatten, war die Taxizentrale nach dessen Anruf nicht in der Lage innerhalb der nächsten Minuten einen Wagen zu schicken. Also hat uns der nette Herr persönlich mit seinem Auto zum etwa 15 km entfernten Bahnhof nach Tallinn gebracht. Puh, was für ein Start. Die Fahrt war eher unspektakulär. Auch der Grenzübertritt war eher wenig aufregend sodass wir pünktlich um 12:15 in St. Petersburg angekommen sind. Nach dem wir zu Fuß unser Hotel erreicht hatten, sind wir gleich los auf die erste Entdeckungstour gegangen. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in einem Umkreis von 5 km um unser Hotel. Die Admiralität aus dem Jahr 1706 war unser erster Stop. Von dort aus sind wir zum Fluß Nerwa und gleich darauf auf den großen zentralen Platz vor der Eremitage. Wirklich beeindruckend die Größe des Platzes und der daran angrenzenden Gebäude. Auf dem Rückweg wollten wir noch in die Isaak Kathedrale. Doch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als wir am Ticketschalter anstanden hat es dermaßen heftig angefangen zu regnen (und gut 2 Stunden nicht mehr aufgehört) das wir nicht einmal mehr essen gehen konnten weil wir total nass waren. Kurz vor dem Hotel sind wir dann noch in einen kleinen Supermarkt und habe uns ein paar Snacks für das Abendessen auf dem Zimmer besorgt. Morgen vormittag haben wir dann eine kleine Führung gebucht, die uns zumindest einen Teil der vielen Sehenswürdigkeiten näher bringen wird.

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