Brighton (25. August)

Nach einer ruhigen Nacht und einem sonnigen Morgen fahren wir mit dem Zug nach Brighton. Im Vergleich zu Eastbourne ist Brighton doch ziemlich abgerockt. Nicht nur die vierspurige Straße die direkt an der Promenade vorbei geht, auch die deutlich in die Jahre gekommen Bauten und Buden versprühen keinen wirklichen Glanz eines englischen Badeortes. Die vielen „amüsier“ Buden auf der Pier tuen ihren Teil dazu. Wirklich schön ist aber Royal Pavilion. Im indischen Stil 1815 von King Georg IV erbaut, strahlt der Sommersitz noch heute viel Glanz aus. Unseren letzten Abend verbringen wir in einem Pub direkt am Strand und lassen den Urlaub bei lecker Essen und einem Drink ausklingen. Morgen geht es dann nach Dover zur Fähre und über Frankreich, Belgien und Holland zurück nach Hause.

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Mit Rad nach Eastbourne (24. August)

Heute strahlt die Sonne vom fast wolkenlosen Himmel. Die Kinder nehmen sich einen Tag frei und deshalb radeln die Eltern allein die Küste entlang nach Eastbourne. Zuerst frühstückten wir noch englisch ☺ in einem Cafe. Dabei leistete uns ein Africatwinfahrer Gesellschaft, den wir schon auf unserem Campingplatz gesehen hatten. Der Glückliche startete gerade erst seinen Urlaub und hat noch 2 Wochen vor sich. Eastbourne ist ein alter mondäner Badeort. Der Pier geht aufs Meer hinaus und typisch englisch mit Fastfoodbuden und Spielhallen gepflastert.

Wir sind dann an der Promenade weiter entlang gefahren, bis ein Fußweg zun Beachy Head führte. Diese Steilklippe sollte vom Startpunkt eine Meile entfernt sein. Aber diese Meile war sehr lang und schweißtreibend. Allerdings war die Aussicht auch grandios. Der Rückweg zun Campingplatz war dann Dank ein paar Sandwiches und Cappuccinos dann auch ein Klacks.







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Aufbruch zum Ärmelkanal nach Normans Bay (23. August)

Heute war ein reiner Fahrtag. Trotz der nur knapp 280 km haben wir mehr als den halben Tag im Auto verbracht. Es ging nur wenige Kilometer über die Autobahn. Die Landstraßen sind zwar oft zweispurig ausgebaut, aber immer wieder durch Kreisverkehre unterbrochen. Der Campingplatz in Normans Bay liegt direkt hinter der Düne und das Wetter sieht wirklich gut aus für die nächsten Tage.  Am Abend gibt es Nudeln mit Salat und die fast schon obligatorische Runde Wizzard.

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Bath (22. August)

Heute ließen wir es langsam angehen. Nach dem Frühstück sind wir am River Avon entlang nach Bath mit dem Fahrrad gefahren. Bath ist Unesco Weltkulturerbe, da die komplette Stadt im 18. Jhdt. erbaut bzw. Neubauten in diesem Stil erbautwerden müssen. Bath war ursprünglich ein von den Römern gegründetes Heilbad und diese Tradition nahmen die Engländer im 18. Jhdt. auf. Wir haben die Stadt beim Bummeln intensiv auf uns wirken lassen. Besonders die Bath Abbey, deren Innenraum sehr hübsch anzuschauen ist und von riesigen Glasfenster dominiert wird, war beeindruckend. 

Nachdem wir morgens schon das Wohnhaus William Herschels gesucht hatten, kehrten wir nun zu Besichtigung des kleinen Museums zurück. Bereits als es letzten Herbst das erste Mal hieß, nächste Sommerferien geht’s nach England, wollte Janik nach Bath und in dieses Museum. William Herrschel eigentlich Berufsmusiker, war zusätzlich zu seinem Beruf „Hobbyastrologe“ und fing irgendwann im 18. Jahrhundert zusammen mit seiner Schwester an, mit selbstgebauten Teleskopen den Sternenhimmel zu Kartographieren und zu erforschen. Er konstruierte immer größere und bessere Teleskope und entdeckte schließlich als Erster den Uranus. Hierdurch wurde er ein sehr bekannter Mann und arbeitete sogar im Auftrag der Englischen Krone.








Den Abend haben wir dann in einem Pup bei leckerem Essen und Bier bzw. homemade Limonade beschlossen.

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Über Cheddar nach Bath (21. August)

Bei sommerlichem Wetter brechen wir auf nach Bath, unserer nächsten Station. Der ca. 300 km lange Weg führt uns über Cheddar. Das erste was einem bei dem Namen Cheddar in den Sinn kommt, ist der gleichnamige Käse. Der wird allerdings weltweit hergestellt und es gibt nur noch eine Käserei die ihren Cheddarkäse wirklich noch hier herstellt und in einer Tropfsteinhöhle reifen läst. Und wegen genau dieser Höhle und der Cheddarschlucht legen wir hier kurz vor Bath einen Zwischstopp ein.





Cheddarkäse beim reifen.



Die Cheddarschlucht. 

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Die Südspitze Cornwalls (20. August)

Bei „englischem Wetter“ machen wir uns auf den Weg an die Südspitze Cornwalls. Es regnet so stark dass wir uns entschließen unser Frühstück unterwegs einzunehmen. Ein wenig liegt uns der Zeitplan für heute am Herzen. Wir wollen auf die Insel St. Michael Mount, die bei Ebbe zu Fuß über einen Steinweg zu erreichen ist. Auf der Insel lebt Lord Levan, seine Familie und ca. 30 weitere Bewohner. Das Herrenhaus liegt oben auf dem Berg der kleinen Insel und ist z. T. für die Besucher zu besichtigen. Ein wirklich einmaliger Platz für einen Familiensitz mit cooler Aussicht ( selbst bei diesem schei… Wetter). Danach mussten wir uns erst mal mit Cream Tea stärken. Das kriegt man hier überall bestehend aus einer Kanne Tee, 2 Scones (Hefegebäck), einer dicklichen Sahne und Marmelade. Echt lecker.






Weiter geht es an der Südküste entlang zum südlichsten Punkt Englands, nach Lizard. Wir parken im Ort und wandern ein Stück den Küstenweg entlang.



Der Regen hält uns nicht davon ab die Südspitze  weiter zu umrunden. Unser letztes Ziel für heute und in Cornwall ansich ist das Castle Pendennis in Falmouth. Eigentlich ist das Castle eine Wehranlage die aufgrund ihrer strategischen Lage am Eingang des Ärmelkanals vom 14. Jahrhundert bis Anfang des 20. Jahrhunderts mit Kanonen bestückt war. Die unterschiedlichen Kanonen sind heute auf dem weitläufigen Gelände ausgestellt. Den Wehrturm hat man auf einer Etage sehr anschaulich mit Tonaufnahmen und Puppen in Gefechtslage ausgestattet.



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Die Küste Cornwalls (19. August)

Heute sind wir an der Küste entlang gefahren und haben uns verschiedene kleine Hafenstädtchen und Sehenswürdigkeiten angesehen. U. A. waren wir an dem verfallenen Tintagel Castle in dem der legendäre Konig Arthus geboren sein soll. Unterhalb der verfallenen Gemäuer liegen mehrere Höhlen. Eine von ihnen wird dem Zauberer Merlin zugeschrieben. Wie es auch sei, ein schöner Ort der zum Wandern und Erkunden einlädt. 

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Eden Project (17. August)

Das Eden Project ist eine Idee von einem Gartenliebhaber namens Tim Smit. Kekennzeichnet durch 2 riesige Gewächshäuser die wie Kuppelbauten gestaltet sind, ist die gesamte Anlage in einem ehemaligen Tagebau eingebettet. Die beiden Gewächshäuser sind zwei Klimazonen nach geahmt. Einmal Tropisch und einmal mediterran. Man kann über weitverzweigte Wege duch die Gewächshäuser gehen und dabei die unterschiedlichsten Pflanzen bzw. Gärten bestaunen. Die Aussenanlagen sind unterschiedluch gestaltet. Auch gibt es verschiedene Gärten und andere verschiedene Attraktionen wie z.B. eine Halle in dem unser Sonnensystem erklärt wird. 

Neben dem Eden Project ist ein Adventure Park untergebracht in dem verschieden sehr abenteuerliche Attraktionen angeboten werden. Eine Sache ist Englands längste Zipline die „Skywire“. In einem Hängesack liegend geht es über das gesamte Gelände des Eden Project im Flug. Also kam Ani auch in diesem Urlaub wieder zu einem Flugerlebnis ☺

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Lost Gardens of Heligan (17. August)

Heute haben wir uns auf den Weg ins Cornwall gemacht. Vor dem eigentlichen Fahrtantritt gab es aber noch ein Frühstück in einem nahe gelegenem Rasthof. Warum? Na, weil einer der Mitreißenden unbedingt mal ein original englisches Frühstück haben wollte!

Auf dem Weg lag aber noch ein weiteres Highlight unserer Reise.  Die Lost Gardens of Heligan. Den Ursprung bzw. Die Geschichte dieser Gärten geht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Anfang des 20. Jahrhunderts fehlte den Besitzern allerdings das Geld die großen Gärten zu bewirtschaften und sie verwilderten zunehmend. Erst 1991 begann man die Gärten wieder zu bewirtschaften. Die bis dahin munter gewachsenen Pflanzen geben dem Garten noch heute einen unglaublichen Charme und Charakter. Wir sind gut 3 Stunden durch die verschiedenen Gärten gegangen und haben bestimmt nicht alles entdecken können. Zum Abschluss gabe es noch einen leckeren Lunch bevor wir uns in Richtung Tregurrian unserem Übernachtungsplatz für die nächsten 4 Nächte gemacht haben.

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Radtour durchs Dartmoor (16. August)

Zunächst sind wir mit dem Auto zum Visitor Center des Nationalparks in Princetown gefahren. Der Weg führte uns bereits mitten duchs Dartmoor. Eine wirklich atemberaubende Landschaft die auf dem höchsten Punkt eine unglaubliche Weitsicht ermöglicht. Von Princetown aus startete unsere geplante Radtour durch das Dartmoor. Anfänglich folgten wir einer alten Bahntrasse die uns ohne Steigung weit hinein in den Nationalpark gebracht hat. Leider sind wir dann irgendwie vom Weg abgekommen und auf einem eher für Wanderer gedachten Pfad gelandet. Die Räder haben wir an einigen Stellen schieben bzw. auch tragen müssen. Im Nachhinein wäre eine Wanderung wohl die bessere Art zur Erkundung gewesen. Aber nachher ist man immer schlauer.  Im Ergebnis haben wir aber eine wirklich tolle Landschaft erkundet und werden sicher noch lange die Bilder im Kopf haben.

An dieser Stelle haben wir die Räder tragen und über Zäune heb müssen. 

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