Zurück in den Südwesten (29. Juli)

In der Nacht hatte es heftig gestürmt. So gegen 4 Uhr habe ich dann das Auto umgesetzt um wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Janik hatte seinen Spaß bei der Umsetzerei. Er blieb im Dachzelt liegen während ich langsam über die Wiese in den Windschatten fuhr.
Der Morgen war sonnig aber immer noch sehr windig. Wir brachen auf weiter Richtung Südwesten, Reykjavik entgegen. Unser erstes Ziel sollte ein Geothermalkraftwerk auf der Halbinsel Reykjanes sein. Doch leider konnten wir es nur von außen betrachten da das Besucherzentrum geschlossen hatte. Es ist ein Unikat, das seine Turbinen direkt mit Meerwasser kühlt und aus etwa 2000 bis 3000 Metern Tiefe seine Energie aus über 300 Grad heißem Dampf gewinnt. Anschließend ging es zum Vogelfelsen Hafnaberg. Es waren etliche Möven in der ganzen Umgebung unterwegs und die Steilküste war überseht mit weißen Hinterlassenschaften der Vögel. Eine sehr schöne Vogelskulptur steht noch in unmittelbarer Nähe zur Küste. Sie hat eine stattliche Größe und lud zum „Kuscheln“ ein.

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Auch die Felsformationen wirken skulpturenhaft und sehen im Sonnenlicht sehr schön aus.

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Zum Abschluss unserer Rundreise haben wir die Halbinsel Reykjanes noch einmal umrundet und zum letzten mal unser Lager in Grindavik aufgeschlagen.

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Morgen geht es dann nach Reykjavik um den Terracan wieder im Hafen zur Verschiffung abzugeben. Und die Zeit sollte auch noch für einen kleinen Bummel durch die Hauptstadt Islands reichen.  Zumindest das Wetter ist passend dazu vorhergesagt.

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