Die Blaue Lagune und auf einen Sprung nach Amerika (13. Juli)

Die Nacht war geprägt von launisch feiernden Isländern. Bei noch rötlichem Sonnenschein wurde gegen 22:30 Uhr der Grill angemacht und am langen Tisch der neue Tag begrüßt. Janik feierte auf seine Art mit. Gegen 1:30 Uhr musste ich ihm das Smartphone auf dem er spielte abnehmen.

Nach dem wir gepackt hatten sind wir in die nahe gelegene „Blaue Lagune“ gefahren. Der wohl bekannteste Hot Pot auf Island. In unmittelbarer Nähe zu einem Geothermalkraftwerk wurde ein Freibad gebaut in dem das ca. 38 Grad warme, bläulich milchige Wasser den Gästen ein tolles Badevergnügen bereitet. Mitten in der fantastischen Lavalandschaft haben wir uns eine Weile garen lassen und sind weiter Richtung Westspitze der Halbinsel  gefahren.

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An einem Abzweig sind wir auf einer Piste in Richtung eines Schlammgeysir gefahren.  Die ganze Umgebung dampft und riecht nach Schwefel. Selbst Felsen die aus dem Boden ragen und zum sitzen einladen sind überraschenderweise richtig warm. Beeindruckend welche Energie da aus der Erde kommt.
Weiter ging es auf der 425 zum Kap. Die Landschaft wirkt rauh und ist von Lavafeldern geprägt. Von der Straße aus ist eine kleine Brücke zu erkennen. Das Hinweisschild erklärt dann schnell dieses Bauwerk, das zunächst keinen Sinn ergibt. An dieser Stelle trifft die Amerika auf Europa. Genauer gesagt erhebt sich hier der Mittelatlantische Rücken aus dem Meer weil hier die Eurasische mit der Amerikanischen Koninentalplatte zusammentreff. Die Gelegenheit mal kurz nach Amerika rüber zu laufen.

Weiter geht es über die 44 Richtung Keflavig um anschließend über die 41 und 43 zurück nach Grindavik zu kommen. Dort schlugen wir zum zweiten mal unser Lager auf um uns das Endspiel der WM 2014 im Gemeinschaftsraum anzusehen.

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