Snaefellsnes (15. Juli)

Die Halbinsel Snaefellsnes versüßte uns den gestrigen Abend noch mit einem Sonnenuntergang. Die Nacht war ruhig und nur vereinzelt tropfte es mal aus den Wolken.
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Heute wollten wir unserem ersten Gletscher, den Snaefellsjökull, einen Besuch abstatten. Zunächst folgten wir der 54 Richtung Olafsvik. Immer weiter hoch steigt der Pass über das Miofell. Vorbei an grünen Hängen und zahlreichen Wasserfällen wird die Straße auf ihrem letzten Drittel zur Piste. Oben angekommen öffnet sich bei klarer Sicht der Blick auf den Nordatlantik.

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Am Ende der Piste biegen wir links ab um die 54 kurz darauf wieder zu verlassen. Erneut geht es hinauf in die Berglandschaft. Der 570 folgend nähern wir uns immer mehr dem Gletscher. Erste Schneefelder liegen rechts und links an der Piste. Es geht unaufhörlich weiter rauf und die Landschaft wird zunehmend alpiner.

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Nicht ganz auf der Hälfte der Strecke biegen wir rechts ab und folgen einem Hinweisschild in Richtung Gletscher.  Es geht durch eine steinige Landschaft auf einer schmalen Piste immer weiter rauf. Wieder ein Abzweig. Diesmal mit dem Hinweis daß es ab hier nur mit 4×4 weiter geht. Wir folgen der immer rauher werdenden Strecke und legen nach kurzer Zeit auch die Untersetzung ein. Vollgepackt wie wir sind, stampft der Terracan immer weiter hoch um etliche Kurven und über einige Steigungen. Dann endet der Weg an einem Plato und der Geltscher liegt direkt vor uns. Ein toller Anblick.

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Nach einer kleinen Erkundungsrunde (es wird ausdrücklich davor gewarnt den Gletscher ohne Führer zu besteigen) kehren wir um und folgen dem Trail zurück auf die 570. Zwischenzeitlich ist dichter Nebel aufgezogen und die Sicht liegt bei 10 m. Hinter einer Kuppe löst sich die Suppe auf und die Sonne lacht uns ins Auto. Es geht weiter in Richtung Südküste und der Ausblick auf unterschiedliche Farben in den die Hügellandschaft getaucht ist begleitet unsere Abfahrt. In braun, grün und schwarz wechselt der Farbton, je nach dem ob der Hügel aus Asche, Gestein oder eben mit Gras und Moos bewachsen ist. Am Ende der 570 biegen wir rechts auf die 54 ab und umrunden in den folgenden Stunden die Halbinsel. Immer wieder legen wir Stopps ein um die Landscht zu fotografieren oder an einem Picknickplatz eine Kleinigkeit zu essen.  Es ist spät geworden als wir unser Nachtlager nördlich von Buoardalur aufschlagen. Wir haben in den letzten 2 Tagen viele tolle Eindrücke auf Snaefellsnes gesammelt und habe etlich Fotos und einige Videos gemacht.Ein wirklich beeindruckender Teil Islands.

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Ein Kommentar zu Snaefellsnes (15. Juli)

  1. Simone sagt:

    In dieser tollen Landschaft leben bestimmt auch Elfen und Trolle.

    Einen habe ich glaube ich auf den Bildern schon entdeckt. Hatte ein giftgrünes T-Shirt an…………..

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