Die Westfjorde Teil 2 (17. Juli)

Nach unserem Frühstück sind wir in die äußerste Spitze des unteren Teils der Westküste, an den Vogelfelsen Bjargtangar, gefahren. Das Wetter meinte es gut mit uns und bei leichtem Wind und Sonne liefen wir voller Erwartung die letzten Meter zur Steilküste. Und dann sahen wir sie schon. Die Papageientaucher. Auf oft nur wenigen Quadratzentimetern saßen sie in der Steilwand oder flogen umher. Ein toller Anblick und eine prima Gelegenheit zum Fotografieren.

image

image

image

Nach etlichen Fotos haben wir uns dann auf den Rückweg zum Abzweig an der 62 gemacht. Weiter ging es in den Norden, der nächsten Landzunge der Westfjorde entgegen. Wir fuhre über die 62 bis Patreksfjördour wo wir einen  kleinen Stop einlegten. Anschließend ging es über die 63 und etliche Pässe die teilweise deutlich über 500 Meter hoch gingen in Richtung Bildudalur. Ab hier folgten wir der 62 in östlicher Richtung bis wir wieder auf die 60 gestoßen sind. Zwischendurch gab es kleinere Wasserfälle und abgelegene Höfe. An einer Brücke lud ein Picknickplatz zum Mittagstisch ein. Leider nieselte es nach kurzer Zeit, sodass wir die Markise kurzerhand über den Picknicktisch spannen mussten. Der Tisch bestand recht rustikal aus einem Felsbrocken dem einfach ein paar Holzschemel dazu gestellt wurden.

image

Nach der Stärkung ginges weiter nördlich einem weiterem Highlight entgegen. Der Dynjandi Wasserfall ist schon einige Kilometer vorher vom Pass aus gut zu sehen. Man kann direkt am Parkplatz sein Nachtlager aufschlagen. Da das aber eher was für Menschen ohne Lärmempfinden ist, haben wir es vorgezogen dort nicht zu bleiben.

image

Unser letztes Ziel für heute war Pingeyri. Doch auch das erreicht man nur wenn man erneut einen Pass auf der 60 überquert. Fast oben angekommen zeigten sich dann noch Spuren des letzten Winters. Der Pass ist wie viele andere auch auf den Westfjorden nicht ganzjährig zu befahren. Bei einer Höhe von knapp 600 m ist das für uns Mitteleuropäer kaum zu verstehen. Allerdings muss man bedenken, dass man hier schon so weit nördlich ist, dass der Polarkreis nur noch wenige Kilometer weit entfernt ist.

image

Unser Nachtlager haben wir gleich neben dem Schwimmbad von Pingeyri am Ortsrand ausgeschlagen. Somit wird der morgige Tag wohl mit einem Schwimmbadbesuch starten. Sicher nicht das letzte mal auf dieser Reise.

Dieser Beitrag wurde unter Island 2014 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.