Lost Gardens of Heligan (17. August)

Heute haben wir uns auf den Weg ins Cornwall gemacht. Vor dem eigentlichen Fahrtantritt gab es aber noch ein Frühstück in einem nahe gelegenem Rasthof. Warum? Na, weil einer der Mitreißenden unbedingt mal ein original englisches Frühstück haben wollte!

Auf dem Weg lag aber noch ein weiteres Highlight unserer Reise.  Die Lost Gardens of Heligan. Den Ursprung bzw. Die Geschichte dieser Gärten geht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Anfang des 20. Jahrhunderts fehlte den Besitzern allerdings das Geld die großen Gärten zu bewirtschaften und sie verwilderten zunehmend. Erst 1991 begann man die Gärten wieder zu bewirtschaften. Die bis dahin munter gewachsenen Pflanzen geben dem Garten noch heute einen unglaublichen Charme und Charakter. Wir sind gut 3 Stunden durch die verschiedenen Gärten gegangen und haben bestimmt nicht alles entdecken können. Zum Abschluss gabe es noch einen leckeren Lunch bevor wir uns in Richtung Tregurrian unserem Übernachtungsplatz für die nächsten 4 Nächte gemacht haben.

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Radtour durchs Dartmoor (16. August)

Zunächst sind wir mit dem Auto zum Visitor Center des Nationalparks in Princetown gefahren. Der Weg führte uns bereits mitten duchs Dartmoor. Eine wirklich atemberaubende Landschaft die auf dem höchsten Punkt eine unglaubliche Weitsicht ermöglicht. Von Princetown aus startete unsere geplante Radtour durch das Dartmoor. Anfänglich folgten wir einer alten Bahntrasse die uns ohne Steigung weit hinein in den Nationalpark gebracht hat. Leider sind wir dann irgendwie vom Weg abgekommen und auf einem eher für Wanderer gedachten Pfad gelandet. Die Räder haben wir an einigen Stellen schieben bzw. auch tragen müssen. Im Nachhinein wäre eine Wanderung wohl die bessere Art zur Erkundung gewesen. Aber nachher ist man immer schlauer.  Im Ergebnis haben wir aber eine wirklich tolle Landschaft erkundet und werden sicher noch lange die Bilder im Kopf haben.

An dieser Stelle haben wir die Räder tragen und über Zäune heb müssen. 

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Aufbruch zum Dartmoor (15. August)

Nach vier Tagen verlassen wir den wunderschönen Campingplatz in der Nähe von Wareham und fahren weiter in Richtung Dartmoore. Es geht über teils hügelige und enge Straßen immer weiter die Südküste entlang. Kurz vor unserem Ziel im Teign Valley machen wir noch einen Abstecher zum Schloß Drogo. Castle Drogo ist das zuletzt in England gebaute Schloß. Ein Selfmade Millionär hat sich hier Anfang des 20. Jahrhunderts seinen Traum erfüllt. Als er 1927 einziehen konnte war das Schloss allerding nur einen Drittel so groß wie geplant. Dafür aber drei mal so teuer! Dum war auch, dass der Besitzer sich entgegen dem Rat seines Architekten für ein Flachdach entschieden hat. Das ist nämlich noch nie richtig dicht gewesen und hat dem ansonsten sehr solid gebautem Gebäude lange zu gesetzt. Jetzt wird es umfangreich saniert und das Dach professionell abgedichtet. Für uns hatte das aber den Umstand, dass wir eher eine Baustellenbesichtigung ( mit guter Führung und Erklärungen ) gemacht haben.



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Stonehenge, Old Sarum und Salisbury  (14. August)

Heute haben wir uns die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten in England angesehen. Stonehenge!  Tja, was soll man sagen? Wenn wir es uns nicht aangesehen hätten, hätten wir uns sicher geärgert. Jetzt nachdem wir da waren sind wir abernicht unbedingte Fans dieser Attraktion. Evtl. muss man dazu mehr für diese Art der Kultstätten übrig haben. 


Von Stonehenge aus ging es weiter nach Salisbury. Dort stehr ein imposanter Dom, der sehr beeindruckend ist. In einem der Nebenräume ist allerdings etwas viel spektakuläreres untergebracht. Die Magna Carta! Man könnte sagen, dass das der erste Vertrag ist, in dem Recht und Freiheit vereinbart wurde. U. a. baut die amerikanische Unabhängigkeitserklärung darauf auf. Geschlossen wurde die Magna Carta im 13. Jahrhundert zwischen King John von England und seinen Baronen. Allerdings ging dem Ganzen erhebliche Querelen und Leid voraus. Und es bedarf enormen Druck bis der König dazu bereit war.


Vor den Toren von Salisbury liegt der historische Ort Old Sarum. Hier haben die Vorfahren von Salisbury gelebt bis der Ort aufgegeben wurde und die Menschen in das heute Salisbury umgesiedelt sind. Es sind noch einige Gemäuer und Grundsteine der alten Siedlung erhalten die man natürlich auch besichtigen kann.


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Swanage, die Old Harry Rocks und Corfe Castel (13. August)


Nach dem Frühstück sind wir an die Küste, in die Nähe von Swanage gefahren. Dort sind wir dann den Küstenweg entlang zu den „Old Harry Rocks“ gelaufen. Die gesamte Küste besteht in diesem Abschnitt aus Kalkstein, ähnlich der Küste auf der Insel Rügen. An der Stelle yie wir heute besucht haben, hat das Meer besondere Formen in die Steilküste geformt. Die „Old Harry Rocks“ eben.

Nach unserem Ausflug sind wir dann in den Küstenort Swanage hinein gefahren und haben uns eine ordentlich Portion Fish and Chips gegönnt. Auf einer Bank direkt am Hafen haben wir lecker gegessen und uns das Treiben der vor allem englischen Urlaubesgäste angesehen.

Von Swanage ging es dann zurück nach Wareham, wo wir uns noch das im 17. Jahrhundert zerstörte Corfe Castle angeshen haben. Corfe Castle wurde von den Parlamentariern, nach dem sie das Castle erobert hatten zerstört. Man wollte auf keinen Fall die Mühen der Eroberung nochmals auf sich nehemen.




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National Motor Museum Beaulieu (12. August) 

Von Wareham aus ging es heute nach Beaulieu. Leider hat uns das Navi durch das Landesinnere und nicht an der Küste entlang geführt. Den Rückweg haben wir dann aktiv selbst bestimmt, doch dazu später mehr. Das National Motormuseum wurde von Lord Montagu bereits Ende des 19ten Jahrhunderts gegründet. Auf dem Landsitz befinden sich mehrere Gebäude in denen Fahrzeuge aus allen Jahrzehnten ausgestellt sind. Eine ganze Halle ist den leicht verrückten Autos der Motorshow Top Gear gewidmet. Neben etlichen originalen Fahtzeugen gibt es dort auch die entsprechenden Ausschnitte aus den jeweiligen Sendungen dazu. Wirklich verrückt was die so angestellt haben. 

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Auf dem Anwesen ist natürlich auch das Abby zu besichtigen. Vom Motor Museum aus kann man bequem mit einem historischen Doppeldecker- Bus oder offenen Auto dorthin fahren.

Den Rückweg haben wir dann an der Küste entlang angetreten. Bei einem Zwischenstopp in Bournemouth haben die Mädels noch kurz ihre Füße ins Meer gesteckt.

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Mit Zwischenstopp nach Wareham (11. August) 

Nach dem wir unsere Sieben Sachen gepackt hatten, sind wir zunächst zu einem Supermarkt gefahren um unsere Vorräte aufzufüllen.  Im Anschluss ging es dann zum U-Boot Museum, das noch zu dem Royal Navi Museum Dockyards gehört. Da unsere Eintrittskarten einer Jahresmittgliedschaft entsprechen und dieser Teil des Museums auf der Festlandseite liegt ( also keine Fährfahrt) hatten wir bereits am Vorabend den kleinen Zwischenstopp beschlossen. 

Auf dem Weg dorthin kommt man am Strand entlang. Spontan haben wir dann dort unser Frühstück eingenommen ( nicht wie gedacht am Museum).


Das Museum beherbergt (wie zu erwarten) viele Exponate rund um das Thema U-Boote. Dabei werden mit Beschreibungen auf großen Hinweistafeln und auch einigen Museums-Guides die viele Jahre auf U-Booten gedient haben die Dinge gut erklärt. Höhepunkt war die geführt Tour durch die HMS Alliance,  einem U-Boot das 1947 in Dienst gestellt wurde und bis 1983 vor allem im kalten Krieg zum Einsatz kam. Da die Alliance nach den Ende des Zweiten Weltkriegs erst in Dienst gestellt wurde,  ist sie das einzige noch existierende  U-Boot dieser Zeit.


Im Weekend-Traffic sind wir im Anschluss dann zu unserem sehr schönen, vor allem abgelegenen Campground Wareham Forest gefahren.


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Isle of Wight (10. August)

Heute sind wir mit Sonnenschein in den Tag gestartet. Und so sollte es auch den ganze Tag über weiter gehen. Mit dem Fahrrad sind wir zunächst zur Fähre nach Portmouth gefahren um von dort aus mit der nächsten Fähre auf die Isle of Wight über zu setzen. Dort sind wir dann mit den Rädern ein Stück im Uhrzeigersinn  durch kleine Küstenorte und das Inland gefahren. 

Unterwegs haben wir auf einem Weingugt einen Stop eingelegt und bei Kaffee und Kuchen dem Treiben englischer Tagestouristen zu gesehen. Auf den Parkplatz stand ein wunderbares Exemplare englischer Automobilindustrie. Ein Mini in typischen Landesfarben.

Zurück in Ryde haben wir dann noch eine Weile dem Treiben am Fährhafen zugesehen und uns u.a. die Hover Craft beim Ablgegen angesehen. Ani hat zunächst nicht verstanden was die Teile so anders macht. Bis dann das Erste gestartet ist. Zitat “ Geile Schei…“  👼👼

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Historic Dockyards in Portsmouth (9. August)

Das Wetter ist heute sehr bescheiden! Bei 13 ° und Regen machen wir uns mit dem Taxi auf zur Fähre, um zu den Dockyards über zu setzen. Das Historic Dockyard ist ein Museum der Royal Navi, in dem die Geschichte der Royal Navi der vergangenen Jahrhunderte sehr lebendig dargestellt wird. Vor allem die unterschiedlichen Schiffe aus den verschiedenen Epochen sind sehr beeindruckend.  Alle Schiffe sind für die Besucher zugänglich und teilweise sehr aufwendig restauriert. Besonders beeindruckt die Mary Rose, die 1545 gesunken und 1982 gehoben wurde. Seitdem wurde sie aufwendig restauriert und ist erst seit letztem Jahr zu besichtigen  Dabei sieht man nicht nur den Rumpf sondern es werden auch Videos der damaligen Schlacht gegen die Franzosen in das Schiff projeziert. Auch eine Hafenrundfahrt zu den aktuellen Royal Navi Schiffen, die im Hafen bzw. im Dock liegen gehört zum Programm. Okay, diese noch im Dienst stehenden Schiffe kann man nicht betreten aber man bekommt vom Boot aus einen guten Eindruck über die unterschiedlichen Klassen und deren Größe. 

Den Abend haben wir dann in einer Bar mit Essen, Bier, Cola, Apfelschorle und Wizzard verbracht. ☺☺

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Zur Südküste nach Portmouth (8. August)

Wir verlassen Abby Wood über die M25 zunächst in Richtung Westen um dann weiter auf der M23 die Südküste anzusteuern. Unser erstes Ziel ist ein alter Landsitz von Lord und Lady Egremont. 

Petwoth Park ist ein sehr beeindruckendes Anwesen mit einem 280 ha großen Park. Neben dem Park mit riesigen alten Bäumen aus der ganzen Welt sind im Inneren viele Gemälde und Skulpturen ausgestellt die dem Haus seinen Charme geben. Auch das Bedienstetenhaus ist allein durch seine Größe und den unzähligen Räume zur Zubereitung der Mahlzeiten für die Herrschaften einen Besuch wert. 

Weiter ging es nach Portsmouth unsrem Standort für die nächsten drei Tage.  Am Hafen, an dem die Fähren zur Isle Wight ablegen, steht ein Gebäude das den Namen „Emirates Spinaker Tower“ trägt. Man könnte meine die Chinesen haben sich das ausgedacht und den Kopierer falsch bedient.

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